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Ideenwettbewerb 30 Jahre Aichfeldbus

Ein Bus. Fünf Gemeinden. Deine Idee.

Der Aichfeldbus feiert 2026 sein 30‑jähriges Jubiläum – und du bist eingeladen, die Zukunft mitzugestalten. Wir laden alle Nutzer:innen des Aichfeldbus und Bewohner:innen der Region ein, beim Ideenwettbewerb mitzumachen und ihre Vorstellungen für den Aichfeldbus und die Mobilität der nächsten 30 Jahre einzubringen.


Veranstalter:

Der Aichfeldbus mit seinen 5 Gemeinden (Fohnsdorf, Judenburg, Knittelfeld, Spielberg, Zeltweg)

Ansprechpartner

Das StadtLABOR ist Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Ideenwettbewerb:

Phasen

Phasenübersicht
Phase 1: Einreichphase für deine Ideen
Einreichphase für deine Ideen
Phase 2: Vorbereitung Community-Voting
Vorbereitung Community-Voting
Phase 4: Jury und Auswahl der Gewinnerideen
Jury und Auswahl der Gewinnerideen
Phase 5: Bekanntgabe der Jury-Entscheidung
Bekanntgabe der Jury-Entscheidung
Phase 6: Auszeichnung der Gewinner:innen
Auszeichnung der Gewinner:innen

Bekanntgabe der Jury-Entscheidung

6. Juli 2026 22:00 - 18. September 2026 22:00

Die besten 8 Ideen + der/ die Sieger:in des Community-Votings stehen nun fest! Die genauen Platzierungen der Ideen verraten wir jedoch erst am 18. September!

Der Kreis der Gewinner:innen des Ideenwettbewerbes steht fest!

Vielen Dank an alle, die sich mit ihren Ideen an unserem Ideenwettbewerb beteiligt haben! Mit eurem Engagement, eurer Kreativität und euren wertvollen Impulsen habt ihr gezeigt, wie viele innovative Ansätze in unserer Gemeinschaft stecken.

Nun ist es so weit: Die Jury hat ihre Entscheidung getroffen und die folgenden 8 Ideen sowie die Gewinneridee des Community-Preises stehen fest. Die Reihenfolge bleibt allerdings noch geheim – welche Idee welchen Platz belegt, verraten wir erst bei unserer Auszeichnungsveranstaltung am 18. September.

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner! Wir freuen uns schon darauf, gemeinsam mit euch am 18. September die Platzierungen bekanntzugeben und die ausgezeichneten Ideen zu feiern.


Als Variante eines Tag der offenen Tür wird alljährlich ein Tag des offenen Busses eingeführt, wo das Management mit seinen Kunden ins Gespräch kommt.

Und das Management teilt sich auf die Busse auf, so dass man sich direkt während der Fahrt mit den Fahrgästen austauschen kann.

Auf diese Art werden nicht nur Probleme angesprochen, sondern auch neue Ideen vorgestellt, die von den Fahrgästen gleich bewertet werden.

Die Nutzung der Busse ist an diesem Tag umsonst, Ziel dabei ist, neue Kunden in den Bus zu locken z.B. wie funktioniert ein Arbeitstag mit Bus anstatt mit Auto.

Natürlich dürfen die Klassiker nicht fehlen wie offene Werkstätten oder ein kleines Busfest.

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Dobbert Frank

30


Testfahrten-Aktion zum Ausschneiden in den Gemeindezeitungen (Fohnsdorf, Zeltweg, Spielberg, Judenburg und Knittelfeld)

Viele Personen in dieser Region sind auch nach 30 Jahren noch nie mit dem Aichfeldbus gefahren. Alle Kinder und Erwachsene bis ca. 40 Jahre bestimmt, zumindest in die Schule. Jedoch gibt es eine große Gruppe an Personen, die immer mit dem Auto fahren und die sich nicht mal auf das Fahrerlebnis mit dem Bus einlassen. Obwohl es in ihrem Ort bestimmt eine Haltestelle - vermutlich näher als bewusst - gibt.

Am Land und besonders in dieser Region hält sich das Vorurteil, Busse sind:

  • für alte Menschen, die nicht mehr fahren können.
  • Kinder
  • Jugendliche, die noch kein Mofa oder noch keinen Führerschein haben
  • Menschen, die sich kein Auto leisten können oder ihren Schein abgeben mussten
  • & Ökos

Diese Personengruppe wird bestimmt nicht gänzlich auf den Aichfeldbus umsteigen. Aber hin und wieder kann es auch für sie eine gute Möglichkeit der Fortbewegung sein. Hier ein paar Beispiele:

  • Das Auto in die Werkstatt stellen und mit dem Bus nach Hause fahren. Keine zweite Person mehr nötig.
  • Sich beim Arzt, einem Geschäft oder anderswo absetzen lassen und selbst mit dem Bus nach Hause fahren. keine Abholung notwendig.
  • mit dem Bus zum Bahnhof und mit dem Zug zum Urlaubsort oder mit dem Zug zum Flughafen. Man muss das Auto nicht eine Woche am Bahnhofsparkplatz stehen lassen und ist unabhänig.
  • oder auch zum "Busfahren lernen" mit den Erstklässlern oder zum Ausflug mit den Enkerln (2-5), die gerne Mal mit einem türkisen Aichfeldbus mitfahren wollen.

Was soll diese Testfahrten-Aktion bringen?

  • Die Hemmschwelle senken mal den Bus zu nehmen auch wenn man ein Auto besitzt.
  • Die Nutzung von öffentlichem Verkehr am Land steigern
  • Älteren Menschen aufzeigen, dass das Fahren mit dem eigenen Auto vielleicht gar nicht mehr notwendig ist und sie ihr Auto gegen ein Klimaticket, Steiermark-Klimaticket eintauschen können. Trotzdem alle Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte ect. erreichen können und vielleicht so wieder mehr unter Menschen kommen. (Autofahren als Belastung im Alter, Einsamkeit mindern)

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unbekannte Person


Da ich selbst beeinträchtigt bin und oft auf den Bus angewiesen bin, weiß ich aus eigener Erfahrung, wie wichtig Mobilität im Alltag ist. Für mich bedeutet der Bus nicht nur, von einem Ort zum anderen zu kommen, sondern auch Selbstständigkeit, Freiheit und die Möglichkeit, am Leben teilzunehmen.

Genau deshalb wünsche ich mir für den Aichfeldbus 2056 ein Verkehrssystem, das wirklich für alle Menschen funktioniert – besonders auch für Menschen mit Beeinträchtigungen. Denn Mobilität darf in Zukunft niemanden ausschließen.

Ich finde, dass es bis 2056 noch viel mehr Angebote für Menschen mit Beeinträchtigungen geben sollte. Dazu gehören barrierefreie Busse mit einfachem Einstieg, ausreichend Platz, gut sichtbaren Informationen und klaren Durchsagen. Auch Haltestellen sollten sicher, leicht erreichbar und so gestaltet sein, dass sie für alle Menschen gut nutzbar sind.

Ebenso wichtig ist, dass Fahrpläne, Informationen und Buchungsmöglichkeiten einfach verständlich und leicht zugänglich sind. Denn gute Mobilität bedeutet nicht nur moderne Technik, sondern vor allem Teilhabe, Gleichberechtigung und Lebensqualität.

Mein Wunsch ist ein Aichfeldbus, der nicht nur Orte verbindet, sondern Menschen – und zwar wirklich alle.

Denn Mobilität sollte kein Hindernis sein, sondern eine Möglichkeit.

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Sarah


Busse sind unterschätzte Bühnen. Auf engem Raum, für begrenzte Zeit, sitzen Menschen nebeneinander, die sich nie gewählt hätten. Was dabei passiert – oder passieren könnte – ist Literatur.

Der Aichfeldbus schreibt einen internationalen Kurzgeschichtenwettbewerb aus. Thema: der Nahverkehrsbus als Schauplatz. Sprache: Deutsch und Englisch. Einreichungen aus aller Welt willkommen.

Die Kategorien:

Roald-Dahlesque – Geschichten mit einem Twist. Harmlose Oberfläche, giftiger Kern. Der freundliche Mitfahrer, der nicht ganz das ist, was er scheint.

Horror – Was passiert, wenn der Bus nicht anhält? Wenn die letzte Haltestelle auf keiner Karte steht? Wenn man plötzlich merkt, dass man die einzige lebende Person an Bord ist?

Romance – Zwei Menschen, eine Strecke, dreissig Minuten. Manchmal reicht das.

Fantasy – Der Bus fährt durch Zeltweg. Oder durch etwas, das früher Zeltweg war. Oder durch etwas, das Zeltweg noch werden wird.

Die Anthologie: Die besten Geschichten jeder Kategorie werden in einer Anthologie veröffentlicht – Letzte Haltestelle – herausgegeben in Kooperation mit einem Verlag. Lesungen in den fünf Gemeinden, natürlich mit dem Bus erreichbar.

Warum das funktioniert: Weil Literatur Aufmerksamkeit erzeugt, die Werbung nicht kaufen kann. Weil ein Regionalbus aus dem Aichfeld plötzlich in Buchhandlungen in Wien, Berlin und London auftaucht. Und weil gute Geschichten länger halten als jedes Jubiläum.

Dreissig Jahre Aichfeldbus – genug Fahrten für eine Bibliothek.

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Stefan Fischer


Wir müssen mehr für unsere Jugend tun - denn immerhin bildet diese unsere Zukunft ab. Bessere Verbindung zu Schulen, Freizeiteinrichtungen für Jugendliche und Verstärkerlinien für Stoßzeiten.

Schulen: Die Schulen in der Früh und auch zur Mittagszeit, wo die meisten Schüler aushaben mit besseren Verbindungen für die Region. Bsp.: Murdorf Schulzentrum (BHAK und BAFEP): die vorbeiführenden Linien 1 und 2 zu den Stoßzeiten (in der Früh [Ca. 7:00 Uhr bis 8:00 Uhr] und zu Mittag [ca. 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr]) wieder zur Station "Murdorf Stadion Schulzentrum" führen. Auch andere Schulen, welche keinen direkten Zugang zu einer Aichfeldbusstation haben, viellecht etwas mehr in das Netz einbinden (Bsp.: Mittelschule Zeltweg: die Linie 58 auch für Mittelschüler*innen so anpassen, dass sie mit dieser Linie zu einer Aichfeldbushaltestelle gelangen und dort mit den Aichfeldlinien besser nach Hause kommen.)

Freizeiteinrichtungen: Auch bei den Freizeiteinrichtungen könnte man etwas ändern. Eine Idee wäre, dass man verschiedene Orte, in denen Jugendliche gerne Zeit verbringen eine eigene entgegenkommenden Tarif entwickelt um die Freizeitbeschäftigungen und das soziale Zusammenleben von Jugendliche mehr unterstützt. (Bsp.: Arena: Nehmen wir an, dass in diesem System die Arena als Jugendfreizeiteinrichtungsort gekührt wird. Das würde heißen, dass Jugendliche [natürlich gegen einen Ausweiß, der ihr Alter bestätigt] einen vergünstigteren TArif erhalten, wenn sie die Arena für ihre Freizeit befahren wollen würden. Dieses Ticket würde die Möglichkeit bieten, billiger und besser die Freizeit von Jugendlichen zu fördern und ihen so die Möglichkeit zu verschaffen, dass sie effektiver ihre Freizeit beispielhafterweiße nach einem anstrengenden Schultag verbringen können.

Der Effekt: Es würde definitv einen positiven Effekt für alle Parteien erzielen: Die Jugendlichen nehmen lieber den Bus, weil dieser nun ihren täglich Schulweg einfacher macht und im Gegenzug würde die Aichfeldlinien auch an Ansehen gewinnen, da die Jugendlichen vermutlich lieber mit dem Bus fahren als zuvor.

Die Zukunft liegt in den Händen der Jugendlichen - und mit diesen Veränderungen könnte man ihnen ihren Alltag um einiges Erleichtern...

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Julian Schwamberger


Konzeptidee

Viele der heutigen Mobilitätslösungen im Aichfeld – wie Park & Ride, Carsharing oder

Bedarfsverkehre – sind bereits vorhanden. Das Problem ist jedoch nicht das Angebot, sondern die

Nutzung im Alltag. Oft sind diese Systeme zu wenig bekannt, schlecht vernetzt oder umständlich in

der Anwendung.

Mein Vorschlag ist daher kein komplett neues System, sondern eine intelligente Weiterentwicklung

bestehender Angebote, die den entscheidenden Unterschied macht.

Im Mittelpunkt steht eine zentrale Mobilitäts-App, die alle bestehenden Angebote bündelt und stark

vereinfacht. Nutzer können ihre gesamte Strecke planen, buchen und bezahlen – egal ob Bus,

Bahn oder Carsharing.

Zusätzlich sollen On-Demand-Verkehre konsequent ausgebaut und vereinfacht werden, sodass sie

flexibel und zuverlässig funktionieren.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Schaffung von sichtbaren Mobilitäts-Hubs in jeder Gemeinde, an

denen alle Angebote gebündelt verfügbar sind.

Ziel ist ein Aichfeld, in dem Mobilität nicht nur existiert, sondern selbstverständlich funktioniert.

Aichfeld 2045: intelligent vernetzt statt einzeln unterwegs.

Visualisierung

Die beigefügte Grafik zeigt beispielhaft, wie ein Mobilitäts-Hub im Aichfeld aussehen kann und wie

bestehende Angebote sinnvoll vernetzt werden. Die Darstellung soll verdeutlichen, dass die Zukunft

der Mobilität im Aichfeld nicht in neuen Einzelideen liegt, sondern in der intelligenten Verbindung bestehender Systeme.

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Michelle Schmidt


Zuerst wird Musik gespielt, man kennt es vom Reisebus, dass dort Musik für ein entspannendes Reiseerlebnis sorgt, warum nicht auch im Stadtbus, ausgewählt von den Fahrgästen.

D.h. es muss im Bus eine digitale Möglichkeit geben, um sich einen Titel zu wünschen, entweder weil man den Song gut findet oder wenn man jemanden im Bus eine Freude machen möchte.

Ebenso könnte es eine Funktion geben, mit der es im Vorfeld eine Abstimmung über die Musik gibt, was die Mehrheit gerne hören möchte, also was schon lange im Radio als Hörerwünsche praktiziert wird.

Zusätzlich gibt es Multimediadisplays, die aktuelle Kunst aus der Region, aus der Steiermark und aus Österreich den Fahrgästen vorstellt. Damit bekommt der Bus eine ganz neue Funktion als Kunstbus, als Mittler zwischen den Künstlern und seinem Publikum.

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Dobbert Frank


Anzeigetafel in Echtzeit / bessere Beschriftung der Bushaltestellen am Bahnhof Zeltweg

In Zeltweg wäre eine bessere Beschriftung der Bushaltestellen wichtig um den Reisenden die Weiterfahrt und die Erreichung der Aichfeldbusse besser zu ermöglichen. Viele sind verwirrt, da es auf jeder Seite des Übergangs Bushaltestellen gibt. Besonders Urlauber oder Besucher verlaufen sich regelmäßig oder können die Distanz zur Haltestelle schwer einschätzen.

Eine Anzeige mit "Wann der nächste Bus kommt?" & "wo muss ich hin? (mit Pfeil) direkt beim Treppenaufgang vom Bahngleis (2/3) sichtbar, wäre eine enorme Verbesserung. Muss ich mich beilen um meinen Anschlussbus noch zu erwischen oder habe ich noch genug Zeit und kann noch schnell die Toilette am Bahnhof nutzen.

unbekannte Person


Jeden Morgen – sagen wir, 7:12 Uhr ab Fohnsdorf – fährt ein Kurs des Aichfeldbusses als Frühstücksbus. Gleiche Strecke, gleicher Fahrplan. Nur mit Kaffee, Gebäck, und einer Person, die beides serviert.

Ticket inklusive Frühstück: etwas teurer als normal. Ticket ohne Frühstück: wie immer.

Warum das funktioniert:

Eine neue Zielgruppe Pendlerinnen und Pendler, die sonst mit dem Auto fahren – weil sie im Auto ihren Kaffee trinken können. Im Frühstücksbus können sie das auch. Und müssen nicht einparken.

Eine echte Einnahmequelle Öffentlicher Nahverkehr konkurriert meist über Preis oder Takt. Der Frühstücksbus konkurriert über Erlebnis – und kann einen Aufpreis rechtfertigen, den ein normaler Kurs nie erzielen würde.

Ein Imagewandel Der Bus ist nicht das, was man nimmt, wenn man kein Auto hat. Der Bus ist das, was man nimmt, wenn man den Morgen besser beginnen will als alle anderen im Stau.

Regional verankert Das Gebäck kommt vom Bäcker in Knittelfeld. Der Kaffee aus der Rösterei in Judenburg. Der Frühstücksbus wird zur rollenden Visitenkarte der Region.

Wer den Morgen gewinnt, gewinnt die Fahrgäste. Nächster Halt: Frühstück.

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Stefan Fischer