Letzte Haltestelle – Ein internationaler Kurzgeschichtenwettbewerb
Von "Ideenwettbewerb 30 Jahre Aichfeldbus"
Zum Projekt

Busse sind unterschätzte Bühnen. Auf engem Raum, für begrenzte Zeit, sitzen Menschen nebeneinander, die sich nie gewählt hätten. Was dabei passiert – oder passieren könnte – ist Literatur.
Der Aichfeldbus schreibt einen internationalen Kurzgeschichtenwettbewerb aus. Thema: der Nahverkehrsbus als Schauplatz. Sprache: Deutsch und Englisch. Einreichungen aus aller Welt willkommen.
Die Kategorien:
Roald-Dahlesque – Geschichten mit einem Twist. Harmlose Oberfläche, giftiger Kern. Der freundliche Mitfahrer, der nicht ganz das ist, was er scheint.
Horror – Was passiert, wenn der Bus nicht anhält? Wenn die letzte Haltestelle auf keiner Karte steht? Wenn man plötzlich merkt, dass man die einzige lebende Person an Bord ist?
Romance – Zwei Menschen, eine Strecke, dreissig Minuten. Manchmal reicht das.
Fantasy – Der Bus fährt durch Zeltweg. Oder durch etwas, das früher Zeltweg war. Oder durch etwas, das Zeltweg noch werden wird.
Die Anthologie: Die besten Geschichten jeder Kategorie werden in einer Anthologie veröffentlicht – Letzte Haltestelle – herausgegeben in Kooperation mit einem Verlag. Lesungen in den fünf Gemeinden, natürlich mit dem Bus erreichbar.
Warum das funktioniert: Weil Literatur Aufmerksamkeit erzeugt, die Werbung nicht kaufen kann. Weil ein Regionalbus aus dem Aichfeld plötzlich in Buchhandlungen in Wien, Berlin und London auftaucht. Und weil gute Geschichten länger halten als jedes Jubiläum.
Dreissig Jahre Aichfeldbus – genug Fahrten für eine Bibliothek.
