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Einmal im Jahr fährt der Bus nach Paris

Von "Ideenwettbewerb 30 Jahre Aichfeldbus"

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Einmal im Jahr – sagen wir, am ersten Samstag im Juni – nimmt der Aichfeldbus eine zusätzliche Haltestelle in den Fahrplan auf: Paris, Gare de Lyon.

Natürlich fährt der Bus nicht wirklich bis Paris. Aber er fährt zum nächsten Bahnhof mit Fernverkehrsanschluss – und dort wartet ein Reiseleiter, der die Gruppe auf den Nachtzug begleitet. Das Ticket ist im Jahresticket inbegriffen, oder zumindest stark subventioniert.

Was das bedeutet:

Mobilität neu denken Der Aichfeldbus ist kein Selbstzweck. Er ist das erste Stück einer Reisekette, die bis ans andere Ende Europas führen kann. Diese Idee macht das einmal im Jahr physisch erfahrbar.

Die Region mit Europa verbinden Fohnsdorf, Judenburg, Knittelfeld, Spielberg, Zeltweg – und Paris. Kein Widerspruch. Öffentlicher Nahverkehr ist dann erfolgreich, wenn er das Gefühl erzeugt: Ich komme von hier aus überall hin.

Ein Fest, kein Fahrplan Die Parisfahrt wird zum jährlichen Ereignis – mit Vorfreude, Vorbereitung, Nacherzählung. Der Bus wird zur Erzählung, nicht nur zum Verkehrsmittel.

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