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Die Aichfeldbus-Oper

Von "Ideenwettbewerb 30 Jahre Aichfeldbus"

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(Eine recyclierte Idee. Bisher in unzähligen Ideenwettbewerben gescheitert. Vielleicht ist dieser hier der richtige.)

Das Thema „öffentlicher Nahverkehr" hat die darstellenden Künste noch nicht erreicht. Dabei spielen sich täglich Dramen ab, die jede Opernbühne füllen würden: verpasste Anschlüsse, zufällige Begegnungen, das schweigende Nebeneinander fremder Menschen auf engem Raum, die Frau, die jeden Morgen um 7:12 Uhr einsteigt und nie grüsst – bis zu dem Tag, an dem sie es tut.

Das Werk: Ein abendfüllendes Musical oder zeitgenössisches Singspiel. Titel: Endstation Zeltweg – oder kürzer: Linie 1. Moderne, eingängige Melodien. Eine menschliche Handlung. Das Libretto schreibt sich auf jeder Fahrt von selbst. Gesungen und gespielt von den besten Sängerinnen und Sängern des Landes. Uraufgeführt im Aichfeld, auf einer Bühne oder – naheliegend – in einem umgebauten Depot.

Die Finanzierung: Crowdfunding aus der Region, Sponsoren aus der Wirtschaft, Kulturförderung des Landes Steiermark.

Warum jetzt, warum hier: Weil 30 Jahre Aichfeldbus eine Geschichte sind, die erzählt werden will. Und weil eine Region, die ihre eigene Oper in Auftrag gibt, plötzlich überall auftaucht – in Kulturmagazinen, in Feuilletons, im ORF. Kein Werbebudget der Welt kauft diese Aufmerksamkeit.

Jede grosse Stadt hat ihre Hymne. Das Aichfeld bekommt seine Oper.

Kommentare(2)

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Lieber Stefan Fischer, vielen Dank für deinen interessanten Beitrag zum Ideenwettbewerb! Hast du vielleicht schon Kooperationen im Sinn, wie man so etwas verwirklichen/ finanzieren kann? Oder bist du gar selbst ein engagierter Schauspieler/ Sänger, der sich hier einbringen kann? Liebe Grüße Katharina
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Liebe Katharina, vielen Dank für deine Rückmeldung . Meinen Gesang will ich der Öffentlichkeit nicht zumuten. Das ist kein falscher Bescheidenheit, sondern eine Form von Nächstenliebe. Was die Umsetzung betrifft: Ich mache daraus gerne meinen eigenen Wettbewerb. Die meistbietende Buslinie – gemessen an Offenheit, Mut und Bereitschaft, Geschichte zu schreiben – bekommt von mir ein vollständiges Konzept: eine Liste potenzieller Sponsoren, Komponistinnen und Komponisten, Librettistinnen und Librettisten, mögliche Förderquellen aus dem Kulturbereich, und einen groben Projektplan von der ersten Probe bis zur Uraufführung. Der Aichfeldbus hat dreissig Jahre Geschichte. Das reicht für drei Akte. Liebe Grüsse Stefan
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