Die Aichfeldbus-Oper
Von "Ideenwettbewerb 30 Jahre Aichfeldbus"
Zum Projekt

(Eine recyclierte Idee. Bisher in unzähligen Ideenwettbewerben gescheitert. Vielleicht ist dieser hier der richtige.)
Das Thema „öffentlicher Nahverkehr" hat die darstellenden Künste noch nicht erreicht. Dabei spielen sich täglich Dramen ab, die jede Opernbühne füllen würden: verpasste Anschlüsse, zufällige Begegnungen, das schweigende Nebeneinander fremder Menschen auf engem Raum, die Frau, die jeden Morgen um 7:12 Uhr einsteigt und nie grüsst – bis zu dem Tag, an dem sie es tut.
Das Werk: Ein abendfüllendes Musical oder zeitgenössisches Singspiel. Titel: Endstation Zeltweg – oder kürzer: Linie 1. Moderne, eingängige Melodien. Eine menschliche Handlung. Das Libretto schreibt sich auf jeder Fahrt von selbst. Gesungen und gespielt von den besten Sängerinnen und Sängern des Landes. Uraufgeführt im Aichfeld, auf einer Bühne oder – naheliegend – in einem umgebauten Depot.
Die Finanzierung: Crowdfunding aus der Region, Sponsoren aus der Wirtschaft, Kulturförderung des Landes Steiermark.
Warum jetzt, warum hier: Weil 30 Jahre Aichfeldbus eine Geschichte sind, die erzählt werden will. Und weil eine Region, die ihre eigene Oper in Auftrag gibt, plötzlich überall auftaucht – in Kulturmagazinen, in Feuilletons, im ORF. Kein Werbebudget der Welt kauft diese Aufmerksamkeit.
Jede grosse Stadt hat ihre Hymne. Das Aichfeld bekommt seine Oper.
