Der Frühstücksbus
Von "Ideenwettbewerb 30 Jahre Aichfeldbus"
Zum Projekt

Jeden Morgen – sagen wir, 7:12 Uhr ab Fohnsdorf – fährt ein Kurs des Aichfeldbusses als Frühstücksbus. Gleiche Strecke, gleicher Fahrplan. Nur mit Kaffee, Gebäck, und einer Person, die beides serviert.
Ticket inklusive Frühstück: etwas teurer als normal. Ticket ohne Frühstück: wie immer.
Warum das funktioniert:
Eine neue Zielgruppe Pendlerinnen und Pendler, die sonst mit dem Auto fahren – weil sie im Auto ihren Kaffee trinken können. Im Frühstücksbus können sie das auch. Und müssen nicht einparken.
Eine echte Einnahmequelle Öffentlicher Nahverkehr konkurriert meist über Preis oder Takt. Der Frühstücksbus konkurriert über Erlebnis – und kann einen Aufpreis rechtfertigen, den ein normaler Kurs nie erzielen würde.
Ein Imagewandel Der Bus ist nicht das, was man nimmt, wenn man kein Auto hat. Der Bus ist das, was man nimmt, wenn man den Morgen besser beginnen will als alle anderen im Stau.
Regional verankert Das Gebäck kommt vom Bäcker in Knittelfeld. Der Kaffee aus der Rösterei in Judenburg. Der Frühstücksbus wird zur rollenden Visitenkarte der Region.
Wer den Morgen gewinnt, gewinnt die Fahrgäste. Nächster Halt: Frühstück.
