Zum Hauptinhalt wechseln

Deine Cookie-Einstellungen - StadtLABOR

Durch das Akzeptieren von Cookies können wir diese Plattform verbessern. Unsere Cookie-Richtlinie lesen.

StadtLABOR Startseite
  • Startseite
  • StadtLABOR will's wissen

Markus Hauser

Mitglied seit 20. Januar 2026

Verkehrsplaner

Alle von diesem Teilnehmenden eingereichten Beiträge

Es ist 1 Projekt verfügbar.
Beliebt Ideen haben geladen.

Bücher statt im Handy lesen

Markus Hauser•vor 4 Monaten Buchhaltestelle – Lesen statt Scrollen”Stell dir vor, du wartest auf den Bus – und statt automatisch dein Handy zu zücken, greifst du zu einem spannenden Buch! Genau das ermöglicht die Aichfeldbus-Buchhaltestelle: An ausgewählten Bushaltestellen quer durchs Streckennetz des Aichfeldbus stehen kleine, wetterfeste Bücherschränke (Kastln, alte Telefonzellen,...). Fahrgäste können sich kostenlos Bücher ausleihen. Sie lesen während der Fahrt – und geben das Buch einfach bei der nächsten Haltestelle oder später wieder zurück. Das System funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Fair use: Nehmen – Lesen – Zurückgeben. Ohne Anmeldung, ohne Kosten.Viele Menschen sagen, sie hätten keine Zeit zum Lesen – dabei verbringen sie viel Zeit im Bus. Diese Zeit wird nun sinnvoll genutzt.Die Aichfeldbus-Buchhaltestelle wirkt aktiv gegen Dauer-Scrollen auf Plattformen wie TikTok oder Instagram und soll die Menschen wieder mehr zum Lesen bringen (und einen bewusssteren Umgang mit seiner Bildschirmzeit fördern).AbwicklungDie Bibbliotheken der Aichfeldbus-Gemeienden stellen alte, aussortierte Bücher zur Verfügung, aber es kann auch jeder selbst Bücher einstellen. Kooperationen mit Schulen etc. sind denkbar (Schüler:innen als fahrende Bibliothekare, die schauen ob alles passt).Die Aktion ist nachhaltig & ressourcenschonend, Bücher werden mehrfach genutzt und es wird ein Beitrag zur Kreislaufwirtschaft geleistet.VorteileDie Aichfeldbus-Buchhaltestelle fördert das soziale Miteinander: Die Buchhaltestelle funktioniert nur, wenn Menschen freiwillig mitmachen. Das fördert Vertrauen und Verantwortungsgefühl in der Gesellschaft. Ein Buch in der Hand wirkt oft wie ein „offener Gesprächsstarter“ ("Ist das gut?“ „Kannst du das empfehlen?“) Im sonst anonymen Bus entstehen echte Gespräche. Bücher zirkulieren innerhalb einer Region Es entsteht ein Gefühl von: „Das gehört uns allen.“ Die Buchhaltestelle verwandelt Wartezeit in Lesezeit – und bringt Geschichten zurück in unseren Alltag.
  • Nutzungsbedingungen
  • Impressum & Datenschutz
  • Cookierichtlinie
  • Richtlinie zur Barrierefreiheit
  • Sitemap
Ermöglicht durchGo Vocal, ehemals CitizenLab